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Medizintechnik: 150.000 Euro für Forschungsprojekt zur Strahlendosis bei aktiven Implantaten


Wo liegt die kritische Grenze der Strahlendosis bei Patienten mit Herzschrittmachern?

Damit beschäftigt sich ab Juli ein Projekt mit dem Titel „Testmethodenentwicklung zur Funktionskontrolle aktiver Implantate unter dem Einfluss ionisierender Strahlung. Grundlegende theoretische und experimentelle Untersuchungen eines miniaturisierten Dosimeters zur Bestimmung der Implantatdosis“ mit Projektleitung durch Prof. Dr. Ralf Ringler (Studiengang Medizintechnik). Gefördert wird das Forschungsprojekt, das in Kooperation mit MR:comb beantragt wurde, im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ mit 146.546 Euro.

Der demografische Wandel in der Bundesrepublik Deutschland wird in den nächsten Jahrzehnten zu einer deutlichen Verschiebung der Alterspyramide führen. Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass langfristig Implantate im menschlichen Körper verstärkt zum Einsatz kommen. Auch wird die Patientengruppe mit Tumoren größer werden. Ionisierende Strahlung wie sie in vielen medizinischen Bereichen der Diagnostik und Therapie eingesetzt wird, kann durch Wechselwirkung mit aktiven Implantaten im Patienten (z.B. Herzschrittmacher, Insulinpumpe u. a.) einen Funktionsausfall der Geräte bewirken. Hier setzt das Forschungsprojekt an: Es werden Prüf- und Testmethoden entwickelt, um Fehlfunktionen der Implantate auszuschließen.

Bei einem Pressegespräch am 2. Juni 2016 um 10.00 Uhr wird Prof. Dr. Ralf Ringler Ihnen die Inhalte und Ziele des Forschungsprojektes vorstellen.

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